Förderverein

Ehrenamtliche stecken voller Tatendrang

Neuer Förderverein für Kieselbronner Grundschule will zusätzliche Unterstützung ermöglichen

 

Sie stecken voller Tatendrang, voller guter Ideen und wollen etwas bewegen: Elf Engagierte haben einen Förderverein für die Kieselbronner Grundschule gegründet. „Die Kinder sollen die Schule genießen, gerne dort sein und Freude am Lernen haben“, sagt Dominik Stenger, der zum Vorsitzenden gewählt wurde. Seine Stellvertreterin ist Rita Koytek. Beide legen großen Wert auf die Feststellung, dass die Grundschule von der Gemeindeverwaltung immer hervorragend unterstützt werde. Aber ein Förderverein habe eben noch einmal deutlich mehr und vor allem andere Möglichkeiten. Helfen will er unter anderem finanziell etwas schwächer aufgestellten Familien, etwa bei Exkursionen und Landschulheim-Aufenthalten. Zudem will er außerunterrichtliche Projekte ermöglichen, die die Gemeinde aufgrund bestehender Vorschriften gar nicht finanzieren darf. Und er will Lehrmaterialien beschaffen, die über das hinausgehen, was der Bildungsplan vorschreibt. Finanzieren wird sich der Verein nicht nur über Mitgliedsbeiträge und über Spenden, sondern auch über Veranstaltungen und Aktionen. Konkrete Ideen dafür will man laut Stenger in den kommenden Monaten gemeinsam und unter Einbeziehung der Schulleitung erarbeiten.

 

Eine erste größere Aktion soll in der Vorweihnachtszeit stattfinden: Dann will sich der Förderverein zusammen mit der Grundschule am lebendigen Adventskalender der evangelischen Kirchengemeinde beteiligen. Für denkbar hält man in Zukunft auch einen Flohmarkt. Rektorin Carola Liebe kann kaum erwarten, bis es losgeht, bis der Förderverein so richtig Fahrt aufnimmt. Ihn an den Start zu bringen, sei „ein großes Ziel von uns als Schulleitung“ gewesen. Denn ein Förderverein biete der Schule künftig noch mehr Handlungsspielräume und ermögliche neue Projekte. Zudem könne er Menschen zusammenbringen, die sich engagieren wollen. Und er könne einen Raum schaffen, in dem Ideen und Anregungen zusammengetragen werden können. „Man bündelt so einfach ganz viel zusätzliche Energien“, sagt Liebe, die auch die treibende Kraft hinter der Gründung des Fördervereins war.

 

Schon vor ein paar Monaten hatte sich die Rektorin auf die Suche nach interessierten Mitstreitern gemacht. Nach einem ersten Treffen im Juli hat es im September die erste größere Versammlung gegeben, bei der unter anderem der Satzungsentwurf vorbereitet und über die Besetzung der Ämter im Vorstand gesprochen wurde. Nach der offiziellen Gründung wird der Verein nun sowohl im Vereinsregister als auch beim Finanzamt eingetragen. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, kann er mit seiner eigentlichen Arbeit loslegen, kann Hilfe und Unterstützung bieten. In den kommenden Wochen wollen die Ehrenamtlichen den neuen Förderverein bei den Elternabenden vorstellen, über seine Ziele informieren – und natürlich Mitglieder gewinnen. „Ein Förderverein lebt vom Engagement seiner Mitglieder“, sagt Stenger, der auf viele Eintritte hofft. Er betont, man lege großen Wert darauf, die Schulleitung grundsätzlich bei allen Entscheidungen einzubeziehen, bei Bedarf auch die Gemeindeverwaltung. „Wir wollen in ständigem Austausch stehen und hoffen, viele Anregungen von der Schule zu bekommen.“

 

Text und Foto: Nico Roller

Die Gründungsmitglieder: Mit den Vorsitzenden Rita Koytek und Dominik Stenger (vorne) freuen sich Claudia Prokosch, Birgit Stahl, Carola Liebe, Karin Brandl, Lydia Stenger, Regina Heger, Jutta Bossert, Eva Fritsch (vorne) und Rolf Kugele (von links).

 

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Die Gründungsmitglieder: Mit den Vorsitzenden Rita Koytek und Dominik Stenger (vorne) freuen sich Claudia Prokosch, Birgit Stahl, Carola Liebe, Karin Brandl, Lydia Stenger, Regina Heger, Jutta Bossert, Eva Fritsch (vorne) und Rolf Kugele (von links).